Donnerstag, 18. Juni 2020

Finanzierungsreform - Neue Pläne für das Ende der Staatsleistungen an die Kirchen

Finanzierungsreform - Neue Pläne für das Ende der Staatsleistungen an die Kirchen: FinanzierungsreformNeue Pläne für das Ende der Staatsleistungen an die Kirchen

Über eine halbe Milliarde Euro bekommen die Kirchen in Deutschland jährlich zusätzlich zu den Kirchensteuern. Diese sogenannten Staatsleistungen sind ein Ersatz für Enteignungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Jetzt legt die Opposition im Bundestag dazu einen neuen Vorschlag vor.

Von Rainer Brandes
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Sechs katholische Bischhöfe stehen in violetten Soutanen mit weißen Chorhemden gekleidet während einer Messe in einer Bank. Sie haben die Hände zum Gebet gefaltet. (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)
Bis vor einigen Jahren zahlten einige Bundesländer die Gehälter von Bischöfen (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)

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Staatsleistungen an die Kirchen Ein Gebot seit 100 Jahren

Staatsleistungen Bis in alle Ewigkeit

Rund zwölf Milliarden Euro Kirchensteuer gehen jedes Jahr an die evangelische und katholische Kirche. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass seit einhundert Jahren die beiden Kirchen auch aus allgemeinen Steuermitteln sogenannte Staatsleistungen erhalten – zuletzt waren es rund 548 Millionen Euro im Jahr. Und diese Staatsleistungen haben einen großen Vorteil: Sie kommen verlässlich, während die Kirchensteuern konjunkturbedingt schwanken. Das merken die Kirchen gerade schmerzlich in der Corona-Krise. Dennoch könnte es mit den Staatsleistungen bald vorbei sein.

Dienstag, 16. Februar 2016

Schleswig-Holstein

 Forderung nach Trennung von Staat und Kirche
:
Schleswig-Holstein zahlt der Kirche Rekordsumme

Kiel | Obwohl das Grundgesetz ein Ende der
Praxis vorsieht, zahlen die Länder in diesem Jahr der Kirche mehr
Staatsleistungen als je zuvor: bundesweit 510 Millionen Euro. Das geht
aus einer Auswertung der Länderhaushalte durch die
Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union hervor. Schleswig-Holstein
überweist 13,32 Millionen Euro an die evangelische Nordkirche (13,1
Mio. Euro) und die Katholiken (224.000 Euro). Das sind 498.000 Euro mehr
als im Vorjahr. So stark ist der Betrag seit über fünf Jahren nicht
angehoben worden.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Noch mehr Knete für Gebete - WDR 5

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Noch mehr Knete für Gebete

Wer bezahlt den Deutschen Katholikentag?

In Münster findet 2018 der Deutsche Katholikentag statt. Es
gibt Streit um die Finanzierung. Denn nicht nur das Bistum soll die
Veranstaltung bezuschussen. Auch Bund, Land und Kommune sollen sich mit
Millionenbeträgen beteiligen. Ist eine öffentliche Subventionierung von
kirchlichen Veranstaltungen falsch?

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